Aktivität 10: Freisetzung von CO2 durch Ozeane

Pascal Eitner, Markus Vogelpohl, Clemens Bröll und Markus Nielbock
Stand: Juli 2022
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Die Ozeane puffern die globale Erwärmung auf zwei Arten: Zum einen nimmt Wasser einen Großteil der zusätzlich in das Klimasystem eingetragenen Energie auf; zum anderen wird ein Teil des CO2 aus der Atmosphäre im Wasser gelöst und dort gebunden. Mit steigender Wassertemperatur nimmt diese Pufferwirkung allerdings ab, sodass CO2 wieder freigesetzt wird. Dies verstärkt den Treibhauseffekt weiter und lässt damit auch die Wassertemperatur weiter ansteigen -  ein Beispiel für einen positiven (sich selbst verstärkenden) Rückkopplungsprozess.

Materialien zur Aktivität

Weitere Materialien wie z.B. h5p-Übungen, Videos und Animationen finden Sie auf der Seite zum Modul - Rückkopplungen und Kipppunkte im Klimasystem.

Video: Freisetzung von CO2 durch Ozeane

Fachliche Fragen und didaktische Kommentare

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  • Die hergestellte saure Lösung sollte möglichst schwach sauer sein, sodass nach Einleiten von CO2, nach kurzer Wartezeit und schwenken des Glases, gerade ein Farbumschlag erkennbar ist. Es sollten also nur wenige "Blubber" CO2 eingeleitet werden. Ist die Lösung zu sauer, gelingt die Freisetzung durch Erwärmung nicht in dem Maße, sodass mit dem Indikator ein klarer Umschlag zu erkennen ist.

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